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  Rosko im Training
 




Rosko ist im Video erst seit kurzem in der Trainingsphase und man kann sehen, dass ihm noch etwas geholfen wird. Aber ein paar Wochen später hatte er es drauf und arbeitete völlig ohne Hilfen.

Es sind drei Gegenstände, die jeweils einen Namen haben:

Das rote Gummi-Teil = Fatz
Das gelbe Gummi-Teil = Gildo
Der schwarze Schirm = Schirm

Alle drei Gegenstände werden auf einmal weggeworfen und Rosko muss den richtigen Gegenstand nach Nennung des Namens bringen. Es wird nicht getrickst und die Namensnennung ist immer in unterschiedlicher Reihenfolge.

Man weiß von einem Bordercollie hier in Hessen, dass er mehr als 200 Gegenstände unterscheiden kann. Diese Rasse ist für außergewöhnliche Leistungen bekannt und in dem speziellen Fall hat man das von klein an aufgebaut und trainiert. Rosko war fast 10 Jahre alt, als wir mit dem Training begannen. Eine starke Leistung für einen so alten Hund. Am Ende des Videos schüttelt er, als kleine Zugabe, auf Kommando noch den Kopf. Er hat natürlich noch mehr drauf und 'Leckerli auf der Nase balancieren' gehört zu den leichteren Übungen.

Dem Rosko ist es sehr wichtig immer ganz nah beim Siedlungsneger zu sein. Er möchte auf keinen Fall wieder verloren gehen. Er ist vermutlich ein Rottweiler/Schäferhund-Mischling.


Anmerkung:
Später wurden die Namen der Gegenstände den Parteifarben entsprechend in Guido, Münte und Angela geändert. Wenn nach der Übung Zuschauer die Leistung des Hundes lobten, „schmälerte" der Siedlungsneger die Leistung indem er erklärte, das sei nicht so schwierig, der Hund könne ja über die Namen der Politiker und die jeweils dazu passenden Parteifarben auf die richtigen Gegenstände schließen. Oft sah er in etwas verblüffte Gesichter.

In Wirklichkeit ist die Übung wie sie hier gezeigt wird, für den Beutegreifer Hund schwieriger als zunächst vermutet. Er sieht in den weggeworfenen Gegenständen so etwas wie Beute, die er zurückbringen muss, um sie gegen Belohnung einzutauschen. Instinktiv wendet er sich dem nahesten und somit am leichtesten zu erbeutenden Gegenstand zu, was bei der natürlichen Jagd ja Sinn macht. Aber hier muss er meist am nächstgelegenen Gegenstand vorbeilaufen, nur weil der nicht den richtigen Namen hat.


 
  Die Meinung des Siedlungsnegers ist nicht immer die des Autors!  
 
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