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  Feuergeburt
 


Der aufmerksame Betrachter wird feststellen, dass es sich im Video bei der Feuergeburt  nicht um eine normales Feuer handelt. Was wir da sehen, bezeichnet die Wissenschaft als inverse Verbrennung. Ein Phänomen, das noch nicht geklärt werden konnte, so wie der Kugelblitz auch ein solches Phänomen ist. Nach der Überzeugung des Siedlungsnegers zeigen derartige Phänomene an, dass die Hand Gottes im Spiel ist.


Anmerkungen zur Entstehung des Videos

 Ein jeder kennt sie, die Sage von der Feuergeburt der Osterhasen. Doch viele glauben nicht an den wahren Kern in dieser Überlieferung. Sie belächeln diese hoffnungsfrohe Geschichte als ein frei erfundenes Märchen. Dabei wurden Feuergeburten auch in unserer Zeit mehrfach beobachtet. Beweise konnten aber in keinem einzigen Fall erbracht werden. Das hat sich geändert!

Der Siedlungsneger hat sich der Sache angenommen und alles studiert, was er im Internet und darüber hinaus über die Feuergeburt des Osterhasen finden konnte. Wie er herausgefunden hat, ist zum einen die Jahreszeit für eine erfolgreiche Beobachtung entscheidend. Außerhalb der Fastenzeit wird jeder Versuch scheitern. Ebenso wichtig ist aber auch der Ort des Geschehens. Die Sage spricht vom 'Rostigen Hühnertopf'. Und tatsächlich ist auffällig, dass bei mehreren späteren Beobachtungen ein Topf Erwähnung findet.

Dem Siedlungsneger kam ein Verdacht. Hühner als Komplizen des Osterhasen? Es ist ja bekannt, dass Hühner für die Eiablage hin und wieder leere Töpfe nutzen. Und in einigen Regionen, wie z.B. Ostfinnland, wird den jungen Hühnern ja tatsächlich antrainiert, für die Eiablage einen 'Kana potti' aufzusuchen. Und auch in Georgien ist der 'ქათამი ქვაბში' bekanntlich ein Hühnertopf. Doch nach der Sage braucht es für eine Feuergeburt ja den 'Rostigen Hühnertopf'. Er hatte es vor genau einem Jahr mit mehreren rostigen Töpfen versucht. Leider ohne Erfolg.

Er hat nicht aufgegeben und weiter geforscht. Im Archiv des Pharaonen-Museums in Kairo war er dann fündig geworden. Auf einer brüchigen Papyrusrolle war die Sage niedergeschrieben. Und als vom Topf berichtet wird, ist diese Hieroglyphe mit dem Bild einer kleinen stilisierten Blume verbunden. Eindeutig eine Rose! Rost ist nicht mal ansatzweise zu erkennen. Das könnte des Rätsels Lösung sein. Ein 'Rosiger Hühnertopf', kein 'Rostiger Hühnertopf'! In der mündlichen Überlieferung hatte sich das Wort wohl gewandelt. Vermutlich infolge eines Sprachfehlers.

Dem Siedlungsneger war sofort klar, das Experiment muss wiederholt werden. Doch was ist ein 'Rosiger Hühnertopf', der es ja sein muss, damit statt eines Kükens ein Osterhase auf die Welt kommt?

Und wieder durchzuckt ihn ein Geistesblitz! Rosig, Rose, Rosen, Rosenmontag! Es muss vielleicht ein irdener Topf sein, der am Rosenmontag gebrannt worden war?!?! - Wenn es weiter nichts ist!

Doch es gab Weiteres. Diesmal wollte er dem Hühnerei im Topf ein Polster aus getrocknetem Gras machen. Auf der brüchigen Papyrusrolle entzifferte er nämlich noch Hieroglyphen, die frei übersetzt folgende Worte ergaben: „In des Topfes Gräserglut gelingt die Brut besonders gut.“ Trockne Gräser als Nahrung für das Feuer? Spät erkannt, aber noch rechtzeitig.

Und so wurde es gemacht. Hurtig hatte er drei Tontöpfe geformt, gut durchtrocknen lassen und am Morgen des 7. März (Rosenmontag) im Brennofen verstaut. Um Punkt 11:11 Uhr schaltete er diesen mit zuversichtlichem Lächeln ein. Die Aktion war präzise durchgeplant. Den ganzen Montag wurde gebrannt und am Dienstag langsam abgekühlt. Dann am Morgen des Aschermittwoch war der große Moment gekommen. Die Töpfe wurden mit getrockneten Gräsern und Kräutern ausgepolstert und in jeden Topf ganz vorsichtig ein rohes Hühnerei gelegt. Dann wurden die drei irdenen Töpfe in einer kleinen Prozession zum ausgewählten Ort geleitet. Der Siedlungsneger, seine Frau und sein Hund setzten die Töpfe ab, wiederum ganz vorsichtig. Und während der Chef noch zu basteln hatte, machten sich die beiden anderen wieder auf den Rückweg, um das Mittagessen vorzubereiten.

Wie schon bei den rostigen Blechtöpfen im vergangenen Jahr brachte er auch über den frisch gebrannten irdenen Rauchmelder an. Jeder Topf hatte seinen eigenen batteriebetriebenen Rauchmelder. Und nicht nur das, jeder der Rauchmelder war mit einer seiner zahlreichen Kameras verbunden. Präziser: mit dem Auslöser einer seiner zahlreichen Kameras. Bei allen drei Kameras hatte er den Video-Modus eingestellt. Er hoffte auf mehr als nur einen Schnappschuss.

Wurde seine Hoffnung erfüllt?

Als er wenige Tage später frühmorgens und noch im Bett sitzend diesen zarten Geruch prüfend durch die Nase ziehen ließ, wusste er, es war geschehen. Dieser betörende Geruch verströmt, wenn Gräser und Kräuter versengen und verglühen und die frei werdende Energie ein frisches Küken zum Osterhasen wandelt. Schade dass dieser besondere Geruch von der Kamera nicht mit aufgenommen werden kann.

Doch hat er alles andere im Kasten? Kann er den Beweis erbringen, dass es sie tatsächlich gibt,
- die Feuergeburt des Osterhasen?

(Wie die Geschichte weitergeht, zeigt das Video.)

  

 
  Die Meinung des Siedlungsnegers ist nicht immer die des Autors!  
 
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